Da bin ich wieder,…
… nach Monaten der Stille lassen wir den Gedanken mal wieder freien Lauf und gewähren meinem Kopf Urlaub. Mögen die Spiele beginnen,… oder so
Keine Ahnung, ob es Nichtberliner mitbekommen haben, doch die Hauptstadt lebt in Angst und Schrecken. Nachdem die Lokführer Gewerkschaft gezeigt hat, dass man mit Erpressung, Maßlosigkeit und Desinteresse in der Gesellschaft weiter kommt, haben auch die Mitarbeiter der BVG sich entschlossen zusammen getan um mehr Geld für Ihre Leistungen zu erhalten.
Diese sehen für BVG-Kunden wie folgt aus:
- Das Fahrzeug kommt zu spät, zu früh oder gar nicht (z.B. Busse spät in der Nacht)
- Die Fahrzeuge sind Morgens schon dreckig
- Die Mitarbeiter haben keine Servicementalität. Lächeln, Freundlichkeit, Kompetenz, ….
- Verschlossende Getränke müssen genau wie offene Getränke zurückgelassen werden (Bus 245 sei hier erwähnt)
- Man wird in der Tür eingeklemmt, weil nach Halten und Türen öffnen werden diese sofort wieder verschlossen, könnte ja jemand einsteigen wollen.
- Fahrer die anfangen ihre Fahrt zu kommentieren
Ok, dies soll erstmal reichen.
Ich erwähne gleich mal an dieser Stelle, dass ich nicht die BVG allgemein kritisiere sondern die Loyalität der Mitarbeiter gegenüber ihrer Firma und gegenüber ihren Mitmenschen.
Wie stellen die Mitarbeiter dies an? Tja die Symptome sehen wie folgt aus:
- Mehr Autos sind unterwegs
- wirtschaftliche Schäden
- die sowieso schon stark belastete Umwelt wird stärker geschädigt (Autos, frustrauchen, Menschen die über Wiesen laufen)
- Allgemeine Motivation der Bewohner sinkt
- Gewalt auf den Strassen nimmt zu
- Fahrpreiserhöhungsanschreiben der BVG werden an Kunden versendet
- Sarkasmus auf der BVG Seite: Der Streik wird in der Rubrik Es lebe Berlin angekündigt.
Steht wohl eine Gewerkschaft dahinter. Und so ist es auch. Ver.di hat sich vor die Mitarbeiter der BVG gestellt und versucht nun die Forderungen durchzudrücken. Dies funktioniert nach Mafia-Methoden. Keiner geht arbeiten, wer doch geht bekommt Ärger mit seinen Mitarbeitern. (ja es gab da Vorfälle)
Die Stadt wird lahmgelegt, in der Hoffnung, dass die betroffenen BVG Kunden nicht auf die streikenden Mitarbeiter sauer werden, sondern die Firmenleitung verantwortlich machen.
Nachdem der Streik nun offiziell auf 10 Tage schon mal festgelegt wurde, wurde das Wetter schlechter (mehr Autos, mehr Raucher - klar, oder) und die Mitarbeiter der BVG nun ihre 10 Sonderurlaubstage fröhlich antreten konnten nahmen die Einwohner Berlins ihr Schicksal hin. Schon der erste Tag lies den Eindruck entstehen, dass der Streik nun schon für länger Zeit unsere geliebte Stadt lahmlegt.
BTW: auch bei World of Warcraft sind Gewerkschaftler nicht gern gesehen

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