22 Feb 2007
DIN A Mensch
Deutsche Industrienorm für den Menschen?
Unnormal
+- Grufti
| +- Goth
|—-|- SVV
|—-|- Depressiv
|—-|- Vampir-Fan
|- Satanist
|- Chatter
+-Deutscher
|—-+-Berliner
|——|-Stadtkind
Diese Liste kann man ziemlich weit fortführen. Warum stecken wir Menschen in “Schubladen” und wollen selbst nicht in einer Landen. Im Prinzip brauchen wir doch nur vier Fächer:
Mensch
+- Kenn ich
|—-|- Mag ich
|—-|- Mag ich nicht
|- Kenn (noch) ich nicht
Aber nein, wir müssen unbedingt jeden Mensch
in etwas reinpressen, das mit “Vorurteilen” beladen ist.
Ist das Schubladenprinzip
schlecht?
Schubladen sind ein starres Prinzip um Dinge zu ordnen und daher ungeeignet Menschen zu kategorisieren.
Eigentlich versuchen wir jedem Menschen damit eine Individualität zu geben, vergessen aber, dass eine Schublade schon vordefiniert wurde. Wir haben dort schon andere Menschen gesteckt, die dem Neuem einen/ ihren Stempel draufdrücken. Der Einzelne hat also kaum eine Chance dieses Muster zu durchbrechen. Wir machen uns dies also alles recht einfach. Warum? Weil es zu viele Menschen gibt, die wir “verwalten” müssen? Wir legen also Muster an. Es ist leichter einem Menschen erst ein mal zu definieren, um schon mal mit ihm umgehen zu können. Wenn der Mensch Glück hat, kann er später an seinem persönlichen Erscheinungsbild arbeiten.
Persönlich versuche ich diese Einordungen nicht vorzunehmen. Was mir nicht immer gelinkt. Doch arbeite ich weiter daran. Den Gedanken, dass wie das Prinzip der Deutschen Industrienorm (DIN) auf Lebewesen anwenden behagt mir nicht. Jeder Mensch ist ein Individuum
und so sollten wir ihn auch behandeln.
Popularity: 18% [?]