Tonight I can write
the saddest lines.
To think that I do not have her.
To feel that I have lost her.

- Pablo Neruda (excerpt)

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31 Dez 2006

Gestern, Heute und ein wenig Morgen

Bücher, Chaya, Gedanken, Tagebuch

Gestern

Vergaß ich gestern zu schreiben? nein ich habe den gesamten Tag daran gedacht, doch dies ist nun mal nicht das primär wichtige. Ich verlebe gerade unglaublich schöne Tage mit meinem Schatz. Wir hatten zum ersten mal viel Zeit für uns. Das es nicht genug ist, merken wir, wenn wir an Morgen denken. 2007 wird also mit einem Abschied beginnen. Dies kling viel schlimmer, als es eigentlich ist. Sie wohnt nun nicht so weit weg. Doch wenn der Mensch, den man so gern hat nicht in den selben Wänden weilt wie man selbst, kein Internet hat und das Festnetztelefon noch nicht da ist, dann ist es doch recht tragisch. Ok - wir kehren also aus einer Traumwelt in die Realität zurück. Welt du hast uns wieder. Einen Tag lang fast nichts zu machen hatte viel für sich. Ich fühle mich endlich ein wenig erholt. Urlaub - komische Sache. Ich könnte noch ein wenig mehr davon gebrauchen. Wir weilen noch immer im Gestern. Ich komme wieder zu meinem Schlangenterrarium durch. Aufräumen. Mhh - diese Tätigkeit mag ich nicht, sie hat etwas mit Verlust zu tun. Ich finde meist nichts mehr wieder. Gestern - als der Tag begann, hatte ich mit Chaya einen Gespräch über Träume. Über beide Arten haben wir geflüstert. Wir sind bald 2 Jahre zusammen und lernen uns noch immer kennen. Wird dies immer so sein? Was für schöner Gedanke.

Heute

Das Jahr ist noch nicht vorbei. Noch bleiben uns Stunden um über das Jahr zu entscheiden. Folglich werde ich erst Morgen darüber Urteilen bzw schreiben. Aber soviel kann ich schon erwähnen - es war eine schöne Jahr. Ich danke allen, die daran teilnahmen. Heute - heute ist ein ruhiger Tag. Bis auf die Idioten, die der Meinung sind, schon jetzt Ihr Geld in Rauch aufgehen lassen zu müssen ist es recht schick. Todesbote. SolospielbuchMein Schatz sitzt neben mir und liest ein Buch zum zweiten Mal. Da das Buch immer anders verläuft ist dies auch nicht verwunderlich. Es heißt Todesbote und ist ein Spielbuch. Man hat keinen vorgeschriebenen Handlungsablauf, sondern hin und wieder selbst die Wahl, was man macht. Außerdem braucht man ein wenig Würfelglück. Ich musste das Buch einfach aus der Buchhandlung entführen. Gegen ein Lösegeld durfte ich es behalten. ;-) Mein erstes Buch in dieser Form war Die Höhlen der Schneehexe. Ich habe Wochenlang dieses Buch gelesen, bis ich es verlor :-( *Aber bald ist es wieder meines*

Wir haben wieder eine Torte gebacken, seit vielen Stunden grübeln wir über ein Motiv für die Deko. Ich hoffe wir finden da noch etwas. Mohn und Marzipan - ich freu mich schon jetzt drauf. Aber die ist für Heute Nacht. Achja - wir bekommen Besuch. Cori gibt sich die Ehre. Wir werden Spiele rauskramen, Rum, Tee und Sekt zu uns nehmen und uns eine schöne Zeit machen. Ob Dinner for one uns erfreuen darf wissen wir noch nicht. Am liebsten wäre mir die Version von Bernd das Brot - aber man kann ja nicht alles haben. ;-)

Ich wünsche den Lesern eine schöne Nacht, passt auf Euch auf.

  
Mood : creative  Music : Das Ich - Von der Armut

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31 Dez 2006

Das Ich im K17

Berlin, Chaya, Events

Das Ich - Konzert…am 29 Dezember 2006 fanden sich Das Ich für Ihr letztes Konzert in diesem Jahr in Berlin ein. Damit ging auch eine umfangreiche Tour zu Ende, die die Band bin in die letzten Winkel der Welt verschlug.

Das Ich begrüßte das Publikum wieder in ihrer von mir so gemochten Weise. Seit Jahren nennen sie die Fans und Menschen der Szene “Familie” und genau so fühlt man sich auch in den Konzerten. Hier kommt es nicht auf die neuesten Titel an, sondern aus einer einmaligen Mischung aus alt und neu. So fühlt sich auch jeder angesprochen (hoffe ich mal). Diesmal begann die Nacht mit dem Titel “Schrei“. Soweit ich mich erinnere kommt er aus dem Jahr 1994. Mit dem Titel “Von der Armut” einer meiner Lieblinge. Der Bühnenaufbau war wie immer. Sollte sich Das Ich mal für was neues entscheiden, werde ich dies schmerzlich vermissen. Bilder werden auf jeden Fall noch nachgeliefert. ^^ Ich hoffe mal, dass davon eines was geworden ist. Stefan Ackermann war ganz in Rot zu sehen. Seine Haare ganz gelb. Also noch immer im Stil des Albums “Lava/Glut“.
Bruno Kramm erzählte noch ein wenig über die Tour, über die letzten Orte in der Welt und das auch da noch ca. 300 Gothics zum Konzert erschienen. Er schwärmte vom K17 und von der “wahren Szene”.
Ich bin noch immer völlig begeistert von diesem Konzert. Wer sich Das Ich noch nicht live angesehen hat, dem empfehle ich dies mal zu tun - ich komme auch gern mit. Chaya war zum ersten mal dort - ich denke mal, es hat Ihr gefallen.

Achja - eine kurze Frage konnte ich an Bruno Kramm stellen. Mit hat Interessiert, ob das Projekt Kramm neues veröffentlichen wird. Lächeln versicherte er, dass dies geplant sei, doch einfach die Zeit fehle. Ich freue mich drauf.

Danke für ein schönes Konzert und einen gelungenen Abschied von diesem Jahr.

Gruß - blue-matrix

  
Mood : gloomy  Music : Stillste Stund ~ Eleonores Auge

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